Leistungen
Werkzeugspanner-Reparatur für HSK-A63, SK40, BT40 und weitere Aufnahmen: Spannkraftmessung, Tellerfeder-Tausch, Abnahmeprotokoll, Kostenvoranschlag vorab.
Auf einen Blick
Der Werkzeugspanner ist das Spannsystem in der Spindel, das das Werkzeug greift, hält und bei Bedarf löst. Er sitzt im Inneren der Spindel und besteht im Wesentlichen aus:
Bei HSK-Aufnahmen (Hohlschaftkegel nach DIN 69893) greift der Spanner zusätzlich innen im Hohlschaft und erzeugt gleichzeitig Axialkraft und Plananlage. Bei Steilkegel-Aufnahmen (SK, BT nach DIN ISO 7388-1) zieht der Anzugsbolzen das Werkzeug in den Kegel.
Details zu den Schnittstellen: Glossar HSK-Aufnahme und Glossar Steilkegel.
Die häufigste Ursache: Ermüdung des Tellerfederpakets. Tellerfedern verlieren nach vielen Lastwechseln oder durch Überbeanspruchung ihre Federkraft. Das Ergebnis: das Werkzeug sitzt nicht mehr mit der geforderten Anzugskraft. Im Betrieb kann das zu Werkzeugausschlag und Maßabweichungen führen, oder zu Werkzeugverlust mit Crash-Risiko.
Gebrochene oder verkantete Tellerfedern, verschmutzter Lösekolben, beschädigtes Zugrohr oder festkorrodierte Greifer verhindern, dass das Werkzeug auf Lösebefehl freikommt. Die Spindel wird unbrauchbar.
Greifer oder Spannkonus sind verschlissen und greifen den Anzugsbolzen nicht mehr zuverlässig. Besonders gefährlich bei hohen Drehzahlen.
Fehlende oder defekte Sperrluft-Abdichtung lässt Späne und Kühlmittel in den Spannmechanismus eintreten. Das beschleunigt den Verschleiß stark und blockiert schließlich den Bewegungsablauf.
Durch Crashereignisse oder unsauber sitzende Werkzeuge kann der Spannkonus in der Spindelaufnahme beschädigt werden. Je nach Ausmaß ist nur der Spanner betroffen oder zusätzlich die Spindelaufnahme selbst. Das klärt die Diagnose. Mehr: Spindel-Diagnose.
Wir reparieren Werkzeugspanner für alle gängigen Werkzeugschnittstellen:
Bei der Anfrage bitte Aufnahme und Spindeltyp angeben, damit wir die richtigen Ersatzteile vorbereiten können.
Mehr zu Spannsystemen: Glossar Spannzange, Glossar Pull Stud.
Vollständige Demontage des Werkzeugspanners. Reinigung aller Bauteile und der Spindelaufnahme.
Vor der Instandsetzung messen wir die Ist-Spannkraft mit einem kalibrierten Messgerät. Anschließend Sichtprüfung und Einzelteilbewertung: Tellerfedern, Greifer, Zugrohr, Spannkonus, Lösekolben.
Das Tellerfederpaket wird standardmäßig getauscht, wenn die Spannkraft unter den Sollwert gefallen ist oder wenn Ermüdungsrisse sichtbar sind. Neue Tellerfedern werden nach Herstellervorgabe eingebaut.
Verschlissene Greifer oder beschädigter Spannkonus werden ersetzt. Das Zugrohr wird auf Maßhaltigkeit und Funktion geprüft.
Montage mit korrekten Anzugsmomenten. Spannkraftmessung nach der Instandsetzung, dokumentiert auf dem Abnahmeprotokoll.
Wenn der Spanner allein defekt ist und die Spindelaufnahme und die Lager intakt sind, reicht die Spanner-Reparatur. Wenn das Werkzeug beim Werkzeugwechsel locker gesessen oder sich bei laufender Spindel gelöst hat, ist ein Crash wahrscheinlich, dann müssen Spindelaufnahme und Lager zwingend mitgeprüft werden.
Wir klären das in der Spindel-Diagnose und empfehlen den Umfang der Instandsetzung nach Befund. Mehr dazu: Ratgeber Werkzeugspanner defekt.
Auf jeden instandgesetzten Werkzeugspanner gilt die Gewährleistung nach den gesetzlichen Vorgaben.
Keine Pauschalpreise. Der Aufwand hängt vom Schadensumfang und den benötigten Ersatzteilen ab. Kostenvoranschlag nach Befundung, schriftlich und verbindlich. Die Anfrage ist kostenlos.
Laufzeit: in der Regel ca. 3–6 Werktage, je nach Schadensumfang und Ersatzteilverfügbarkeit.
Kostenlose Ersteinschätzung anfragen, wir prüfen, ob Spanner-Reparatur oder vollständige Spindelreparatur nötig ist.
Schildern Sie uns Ihren Fall. Befundung und Kostenvoranschlag vor jeder Reparatur, Express-Bearbeitung auf Anfrage.
Kostenlose Ersteinschätzung anfragenKostenlose Ersteinschätzung, bundesweiter Service. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
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